Dienstag, 5. Juni 2018

[Rezension] Dreizehn ist mein Glücksbringer - Jennifer E. Smith

Den Glauben an das Glück hat Alice längst aufgegeben, denn ihr ist schlimmes passiert. Trotzdem scheinkt sie ihrem besten Freund Teddy zu seinem 18. Geburtstag einen Lottoschein. Und es passier, das Unglaubliche. Teddy knackt den Millionenschweren Jackpot. Plötzlich ist er steinreich und droht abzuheben. Und Alice, die heimlich in ihn verliebt ist erkennt ihn schon bald kaum wieder. Doch bedeutet Glück im Spiel wirklich Pech in der Liebe?


Verlag: Harper Collins | Preis: 14,99 € | Erschienen: 4.6.2018 

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War das die gleiche Autorin? Diese Frage habe ich mir gestellt, denn das erste Buch was ich von ihr las [der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen] konnte mich nicht überzeugen und hier ist einfach das komplette Gegenteil passiert.
Dieses Buch hat mir richtig gut gefallen, es war auch sehr neu für mich, denn ich habe bisher noch kein Buch gelesen in dem es darum, ging, dass jemand eine fette Summe im Lotto abgeräumt hat. Doch das war hier der Fall und ich fand es sehr realistisch dargestellt. Wie schnell kann es gehen, dass man aus den Augen verliert, wer man wirklich ist, weil es einem plötzlich besser geht als vorher, man endlich Geld hat um all die Dinge zu kaufen, die man immer haben wollte, zu reisen und verschwenderisch zu sein. 

Da ich selbst noch nie im Lotto gewonnen habe, denn dafür müsste ich erstmal spielen, weiß ich nicht, wie man sich fühlt und kann nur vermuten. Doch meine Vermutungen decken sich mit dem, was Teddy durchlebt hat. Er ist noch sehr jung,
gerade 18 und plötzlich verändert sich sein ganzes Leben und das merkt man Stück für Stück. Ich finde, dass die Autorin sehr gut dargestellt hat,. wie es Schritt für Schritt bergab oder bergauf geht,je nachdem von welcher Seite aus man es betrachtet.




Sie zeigt die Schattenseiten am Millionärdasein und lässt einen tief in das Seelenleben der jungen Protagonistin blicken. Ich habe sie sehr gemocht, fand sie großherzig und lieb und sie war ein absolut guter Mensch. Aber sie musste auch ihren eigenen Weg finden, allem zum Trotz. Denn die Richtung in die ihr Leben sie lenken will ist nicht die, die sie wirklich will. Das findet sie aber erst viel später heraus. Und wir begleiten sie hautnah auf ihrer Reise mit Teddy und Leo und auf der Suche nach dem alten Teddy und sich selbst. Dabei begegnen einem auch schwere Themen, die sensibel umgesetzt wurden. Auch fand ich es ganz toll wie sie Leo eingearbeitet hat als völlig normal und ohne daraus eine große Nummer zu machen, so wie es sich gehört (wenn ihr euch fragt, was ich meine - lest das Buch ich möchte nicht zu viel verraten).

Sie ging feinfühlig mit den jungen Menschen in ihrem Buch um, die Geschichte war voller Liebe auch wenn dort so viel Trauer und Verlust herrschte. Die Liebe überwog alles. Aber nicht auf eine übertriebene Weise, sondern auf eine die mich sehr berührt hat. Das ganze Buch hat mich überrascht, begeistert und emotional vollkommen abgeholt.

Ich mochte die Figuren - allesamt. 
Sie waren besonders, mitfühlend, stark, liebenswürdig und selbstlos auch wenn es manchmal gedauert hat. Es sind tolle Menschen, die die Autorin geschaffen hat, toller familiärer Rückhalt und eine großartige emotionale Geschichte über das Suchen und Finden. Über die Reise zu sich selbst und das finden des eigenen Weges und der Liebe. Ich habe es genossen dieses Schätzchen zu lesen und mich zu verlieben.



Das Cover ist schlicht. Aber mit dem Kleeblatt super passend -  besonders und hübsch und mit einer ganz tollen Farbgebung.



Jennifer E. Smith hat einen sehr schönen, leichten aber auch eigenen Stil. Ihre Charaktere leben, auf ihre eigene Art, sagen Dinge, die so vielleicht niemand sagen würde - das macht den Stil besonders und die Charaktere liebenswert.



[ Danke an den Harper Collins Verlag für das Rezensionsexemplar]

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