Montag, 10. September 2018

[Rezension] One small thing - Erin Watt





Seit dem tragischen Tod ihrer Schwester ist im Leben von Beth nichts mehr so, wie es war. Sie vermisst ihre engste Vertraute schmerzlich, und ihre Eltern sind seither so ängstlich, dass sie Beth auf Schritt und Tritt bewachen. Doch eines Nachts schleicht sie sich heimlich zu einer Party. Dort trifft sie Chase, einen attraktiven und charmanten jungen Mann, der gerade erst in die Stadt gezogen ist. Sofort knistert es zwischen den beiden, und Beth schwebt im siebten Himmel. Bis sie erfährt, dass Chase ein düsteres Geheimnis hütet, das mit dem Tod ihrer Schwester eng verwoben ist ...

Verlag: Piper | Preis: 12,99€ | Seiten: 368 | Erschienen: 4.9.18

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Die Werke von Erin Watt konnten mich schon oft begeistern, erst dieses Jahr erneut aber dieses Buch setzt allen anderen die Krone auf, denn es ist mehr als toll.
Es ist nicht nur ein absoluter Pageturner, sondern auch ein Buch an das man pausenlos denkt, wenn man mal nicht lesen kann. Ich war in Gedaken ständig bei Beth und Chase und der Geschichte, wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht, was Beth noch erleiden muss bis endlich jemand merkt, das vieles einfach total falsch läuft.
Ich habe gefiebert. Jede Sekunde.
Und ich habe immer wieder so sehr gehofft auch wenn es sehr oft gar nicht gut aussah.

Oft wurde es so unfair, dass ich kaum still bleiben konnte. Es war zum Haare raufen spannend, und hat einen vor lauter Ungeduld beinahe aufgefressen. Gleichzeitig wollte ich aufspringen und etwas gegen all das unternehmen. Mein Kopf war voller Ideen und ich konnte nichts weiter tun als lesen. Die Machtlosigkeit war teilweise richtig schlimm und dieses Gefühl hat mich immer weiter getrieben, so schnell wollte ich noch nie lesen und es fühlte sich toll an durch die Seiten zu rennen. Von der Geschichte habe ich dabei kein Detail verpasst. 


Die Geschichte als solche fand ich packend und realistisch, sie bestand aus Altem und Neuem. Es gab Klischees, die aber nicht störten, da sie im normalen Bereich lagen und sich einfach gut und richtig anfühlten und es gab diese völlig neuen Perspektiven.
All das was Beth durch die Angst ihrer Eltern ertragen musste war mir so total fremd, ich kannte es aus Büchern nicht und habe extrem mit ihr mit gelitten, denn es war einfach so unfair. Und ich habe diese Wut gespürt, sie zog sich elendig lang wie ein Kaugummi und riss erst ganz am Ende.

Dieses Buch lässt einen eine wirklich heftige Achterbahnfahrt erleben während ständig neue Gefühle einsteigen. Die euch nicht mehr aus dem Sitz lassen und euch auch nach de Fahrt noch weiter beschäftigen.

Ich glaube Chase ist einer der stärksten überhaupt. Ich kann nicht zu viel sagen, ihr müsst ihn erleben aber er ist auf jeden Fall nicht der klassische Badboy, er behandelt niemanden blöd. Er ist einfach besser. So viel besser. Und deswegen spielt die Vergangenheit keine Rolle. Nichts außer der Gegenwart spielt eine Rolle. Er hat so viel ertragen und ertragen müssen, unfaire Dinge und er hat sich nie ungerecht behandelt gefühlt. Er war einfach reifer, erwachsen, mehr. 
Kein Bookboyfriend wie man ihn kennt und dadurch wird er zum perfekten. 

Es war mal wieder ein absolutes Highlight, bei dem von lächeln bis leiden alles drin war, das geknistert hat, wichtige, lebenswichtige Botschaften beinhaltet hat und unsagbar romantisch in seiner eigenen Weise war. 

Es ist Sog, Sucht, Leben, in Gefangenschaft, Freiheit, Liebe, Missgunst, Hass, Mobbing, Fairness, Vertrauen, Vergebung, Sanft, Hart. Und von all dem ist es mehr. Ich habe gute New Adult Bücher in diesem Jahr gelesen und ich habe One small thing gelesen. Und dazwischen liegen für mich Welten. Es hat mich schlicht umgehauen.
Und ist ein absolutes Jahreshighlight geworden.





Erin Watt kann diesen speziellen Zauber, der einen vergessen lässt wo oben und wo unten ist. 
Es ist leicht, es ist schwer, es ist sanft und unglaublich hart zur gleichen Zeit. Es ist ein Pageturner. Es macht süchtig, man muss lesen und lesen und lesen und bekommt nie genug, weil Erin Watt einfache Worte findet, die durchdringend sind.

Schön oder? 
Das Rote ist mal was anderes auch wenn es sehr schlicht ist, ist das absolut toll.
Es sticht natürlich total hervor und man kann die Augen nicht abwenden und dann gibt es auch noch diese Tropfen, die man die ganze Zeit unbedingt berühren möchte. Ich finde es toll.



[Herzlichen Dank an den Piper Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares im Austausch gegen meine ehrliche Meinung]

Kommentare:

  1. Hey Liebes,
    ich bin schon wahnsinnig auf das (vorerst) letzte Buch der Autorinnen!
    Tolle Rezension!

    Liebste Grüße
    Vanny

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    1. Huhu Herzchen,
      Das kannst du auch sein und ich weiß das Vanessa jetzt damit anfängt und du es dann also bald hast - juhu. Ich hoffe du wirst es auch so lieben wie ich. <3

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