Donnerstag, 11. Juli 2019

[Rezension] Love to share - Beth O‘leary



Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln ...

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Verlag: Diana | Preis: 9,99€ | Seiten: 480 | Erschienen: 13.5.19

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Ungewöhnlich. Schön. Warm. Bunt. 
Vier Adjektive, die mir sofort in den Kopf schießen, wenn ich an das Lesen von ''Love to Share'' denke.
Dieses Buch ist etwas wirklich besonderes und es ist so erfüllt von Leben und Freude trotz all dem, was das Leben einem so in den Weg wirft ist dieses Buch voll von Hoffnung.

Tiffy ist grandios, sie ist eine Buchfigur, die sowohl stark als auch besonders ist, sie ist aber auch unsicher, braucht ihre Freunde für diesen und jenen Rat, braucht Sicherheit und Rückhalt und holt sich diesen auch. Sie ist schlicht und ergreifend normal. Und doch ganz anders. Ihr Klamottenstil jedenfalls ist alles andere als schlicht und meine Augen haben regelrecht geleuchtet ohne, dass ich ihre farbenfrohen Kombinationen überhaupt sehen konnte. Sehr bildhaft, sehr bunt. Ich mochte an ihr außerdem, dass sie einem das Gefühl gibt, dass es okay ist, wenn man nicht okay ist, dass man nicht alles mit sich allein ausmachen muss. Das man stark sein und Schwächen zeigen gleichzeitig kann. 


Leon war...HACH ! Am Anfang war er so drollig und unbeholfen, jedenfalls wirkte er so, ich fand, dass seine Beziehung ihn sehr anders hat wirken lassen. Er kam wie eine Fußmatte rüber, was natürlich gut erkannt wurde, lest selbst.



Später ist er einfach göttlich. Lieb, sexy, bodenständig und süß. Ich habe mich wirklich in ihn und seine zauberhafte Art verliebt. 
Klebezettel bekommen nach diesem Buch eine ganz neue Bedeutung. Einfach herzergreifend schön.


Alles in diesem Buch ist voll von Besonderheiten. Besondere Momente, gefolgt von besonderen Charakteren, besondere Klamotten und besondere Situationen und so weiter. All das wurde so perfekt in die Geschichten von Leon und Tiffy hinein gewoben, bis sich ihre Geschichten ineinander verschlangen. Es passte einfach alles, Stück für Stück, bis zum Ende.


Allerdings gab es nicht nur großartige Situationen, es gab nämlich auch Momente, die waren fies, sie taten weh und sie bohrten immense  Löcher in Tiffys Psyche oder in Leons, je nach dem, wer gerade dran war. Es zeigte, dass das Leben nicht immer leicht ist, aber das man das beste draus machen kann. Das man für sich und andere kämpfen kann und gewinnen kann. Und es war einfach so wunderschön, selbst mit all den Krisen.

Ich bin verliebt, in Zettel, Lilienstiefel und besonders in Leon.


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[Vielen Dank an den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar im Austausch gegen meine ehrliche Meinung.]

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