Freitag, 30. November 2018

[Lesemonat] Lesesüchtig durch den November



Ich weiß nicht genau, wie ich es geschafft habe aber ich habe zwölf Bücher gelesen.
Zwölf. 
Ich bin selbst überrascht.
Es war ein guter Monat, der mich vollkommen motiviert hat.

Aber lest selbst.




Das ich ein Fan von Jennifer Estep bin weiß wahrscheinlich schon jeder, umso mehr habe ich mich gefreut, als Hard Frost Band 2 der Mythos Colorado Reihe hier ankam und wie nicht anders zu erwarten war es einfach toll. Mich kann auch die Reihe um Rory total begeistern.

Ein Buch das ich eher jüngeren LeserInnen empfehlen würde ist Private von Kate Brian, es ist der zweite Band, den ich diesen Monat gelesen habe und alles in allem macht mir die Reihe wirklich Spaß, sie ist allerdings auch recht oberflächlich und stellenweise emotional sehr platt aber allein für die Unterhaltung ist es einfach wie gemacht.

Zu Heartless von Winter Renshaw haben wir eine kleine Blogtour veranstaltet, was wirklich Spaß gemacht hat. Ich habe ein Interview mit Ace geführt und mich wirklich amüsiert auch wenn das Buch nichts neues war, nichts was mich extrem von den Socken gehauen hat. Es muss nicht immer der Knaller sein auch wenn ich es mir gewünscht hätte. Es hat mir trotzdem ganz gut gefallen.

Berlin rostiges Herz von Sarah Stoffers hat mich wirklich lange beschäftigt ich habe etwa eine ganze Woche daran gelesen. Warum weiß ich nicht wirklich, denn die Geschichte fand ich mehr als gut aber durch das neue Genre musste ich sehr sehr genau lesen und nachdenken, viele Begriffe waren mir nicht so geläufig. Aber das noch intensivere Lesen hat es wirklich noch etwas besonderer für mich gemacht. 

Bei Outliers wusste ich lange nicht, was die Autorin, Kimberly McCreight mir sagen will. Es war ein großes Geheimnis, viele Wirrungen und letztlich eine echt krasse Idee. Spannung bis zum Schluss definitiv und das habe ich genossen. 

Zu diesem Buch fehlen mir im Grunde die Worte, auch wenn ich es geschafft habe eine Rezension zu verfassen. Es war nicht leicht. Dieses Buch empfand ich als unglaublich bewegend es war auf eine verstörende Weise leise obwohl man am Ende ganz genau hören konnte wie laut es eigentlich schreit. Ich habe für mich sehr viel daraus mitgenommen.
Jetzt ist alles was wir haben von Amy Giles ist kein leichtes Buch, kein Buch für zwischendurch. Es fordert. Alles.

Kommen wir zu meinem Jahreshighlight, All in von Emma Scott. Auf der Liste meiner Highlights hat es dieses Buch an die erste Stelle geschafft. Es hat mich und mein ganzes Herz zerfetzt, zerstört und mich hoffnungslos zurück gelassen und trotzdem habe ich es so sehr geliebt. Es war berührend, wunderschön, es hat so viel gesagt und so viel für mich getan und ich liebe es einfach so, so sehr.

Saskia von der Osten hat eine interessante Art Geschichten zu erzählen. Hier hat sie ''Und immer du'' aus der Sicht von Felix erzählt ''Und immer wieder du'' beleuchtet also alles was wir noch nicht wussten, was er empfunden hat und ich fand es wirklich ergreifend. Stellenweise war es kaum auszuhalten vor lauter Liebe. Es ist diese eine Liebe die so perfekt ist, dass sie weh tut und dann ist da noch die Sache mit der Bestimmung... Absolut eine ganz andere Blickrichtung und ich mag es total.

From Ashes hat mir leider nicht ganz so gut gefallen. Es war mein erstes Buch von Molly McAdams und ich finde, dass sie sehr toll schreibt. Allerdings gefiel mir diese Dreicksbeziehung nicht. Es war viel zu viel. Zu viel Klischee, zu viel Leiden, zu viele Situationen, die ich nicht, absolut nicht nachvollziehen konnte. Es gab aber auch Momente, die ich schön, unterhaltsam und emotional fand. Es war durchwachsen. 

5000 Gründe warum ich dich liebe ist noch ganz frisch. Ich habe es vor kurzem erst beendet und Kasie West ist für mich immer noch eine Königin, weil sie einfach so unglaublich süß schreibt. Diese und auch ihre anderen Geschichten, die ich gelesen habe gehen direkt ins Herz und verursachen extremes Herzklopfen und reihenweise Zuckerschocks.

Das genaue Gegenteil von Süß hat für mich Daniela Hartig geschaffen. Mit Fuck you, hope ist man in einem Strudel gefangen. Man wird immer weiter nach unten gewirbelt und kann nichts dagegen tun. Es ist bedrückend, es lässt einen Zweifeln. Die Grenzen zwischen Richtig und Falsch verschwimmen stark und am Ende bleibt ein unglaubliches Leseerlebnis, eine Geschichte die weh tut und gleichzeitig repariert.

Puh. Wenn ich nicht genug bin ist schon so ein Titel bei dem ich schlucken muss. Von A. L. Kahnau hatte ich bisher nur gehört und zwar, dass sie sehr tiefgreifende Geschichten schreibt. Das kann ich jetzt bestätigen. Diese hier geht unter die Haut, sie zeigt eine Familie am Abgrund, am Ende und es ist unglaublich traurig, was das mit den einzelnen Familiemitgliedern vor allem mit Johanna macht. Und es ist zu dem einfach so echt, so wahr. Ich werde jetzt die Rezension schreiben, nur eins kann ich euch sagen, es bewegt etwas in mir und zwar wirklich sehr.

Außerdem habe ich einen Manga gelesen. Moriarty the Patriot von Ryosuke Tekeuchi Eine Empfehlung meiner Buchhändlerin, und sie lag richtig. Er hat mir gut gefallen, ich bin gespannt, wie das Ganze noch weiter geht. 
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Was habt ihr diesen Monat so gelesen?

1 Kommentar:

  1. Schönen guten Morgen!

    Na da haben dich deine Bücher ja sehr begeistert und du hast auch noch dein Jahreshighlihgt gefunden <3
    Mich sprechen die Bücher durchweg eher weniger an, die passen alle nicht so in mein Beuteschema, aber das macht ja auch nichts, hauptsache wir haben alle Spaß beim Lesen :D

    Ich hatte im November tatsächlich mal kein Buch abgebrochen *lach* und wirklich viele großartige Lesemomente, ich bin absolut zufrieden!

    Ich wünsch dir morgen einen schönen 1. Advent <3

    Liebste Grüße, Aleshanee
    Mein Monatsrückblick

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