Sonntag, 25. November 2018

[Rezension] From Ashes - Molly McAdams



Cassidy Jameson hatte eine schwere Kindheit. Der einzige Mensch, dem sie in all den Jahren vertraut hat, ist ihr bester Freund Tyler. Er war immer für sie da und nimmt sie schließlich mit nach Texas, als er dort sein Studium beginnt. Für Cassidy beginnt ein neues Leben: In einer Wohngemeinschaft mit Tyler und seinem Cousin Gage. Nicht ganz leicht, mit zwei gut aussehenden Männern zusammenzuleben, die ihren Beschützerinstinkt voll ausleben … 


Verlag: MIRA Taschenbuch | Preis: 9,99€ | Seiten: 464 | Erschienen: 5.11.18


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Klischee trifft auf Klischee, trifft auf Klischee.
So viele Klischees auf einen Haufen , wow.

Zu Beginn des Buches war ich geflasht von der Härte, der Gewalt und diesem furchtbaren Schicksal, welches Cassidy erlitten hatte. Es ging mir tief unter die Haut. Diese hartren Aspekte der Geschichte auch wenn sie da bereits geschehen waren sind extrem präsent, düster und beklemmend gewesen. Das war sehr gut gemacht. Doch das hatte ich relativ schnell in den Hinterkopf verbannt. Überlagert wurde das ganze von dieser unfassbaren Instalove. Ganz nachvollziehbar war und wurde es für mich nicht. 

Die Klischees wurden immer größer und mit ihnen auch Tylers schlechte Seite. Das er sich so furchtbar benahm hat mich total gestört. Es hat mich enttäuscht, dass er so wurde obwohl er Elf Jahre lang Cassis Anker gewesen war. Schade. Ich hätte mir da etwas anderes erhofft, denn es wurde dadurch etwas unglaubwürdig.

Gage als Charakter war toll. Er war sanft, stand für Cassidy ein, beschütze sie und behandelte sie einfach unglaublich gut, rührend, liebevoll. Mir hat das richtig gut gefallen, er ist ein toller Bookboyfriend. Ich fand es schön, dass er so bodenständig gedacht hat und auch gehandelt hat, genau meins. 

Cassidy war natürlich von ihrer schlimmen Vergangenheit geprägt. Es lässt sich auch nicht schön oder klein reden aber ich konnte einfach vieles an ihr nicht recht verstehen. Ehrlich gesagt hat mich ihr Verhalten sehr oft total aus dem Lesefluss gebracht. Ich war genervt, weil sie sich unnötig selbst im Weg stand.

Es war eine Dreiecksgeschichte, das stand von Anfang an fest und es war auch okay, weil ich diese Geschichte lesen wollte. Aber diese Sache mit der Liebe auf den ersten Blick hat es mir schwer gemacht.
Im letzten Drittel fand ich das Buch wirklich schön, emotional, aber auch voller Drama. Teilweise war es sehr in die Länge gezogen. Das wirkte künstlich aber ich mochte es, dass es dadurch trotzdem sehr ruhig ausklingen konnte. Es gab viele Dinge die mir nicht gefallen haben aber auch einige Szenen, die ich schön, emotional und richtig fand. Es war durchwachsen, konnte mich nicht ganz überzeugen aber es konnte mich auf eine verquere Art dennoch unterhalten, was sicher an dem richtig tollen, klaren aber hin und wieder verspielten Schreibstil der Autorin liegt. Man war direkt mit dabei und konnte eine Beziehung zu den Figuren aufbauen. Wenn auch nicht alles perfekt und schön war so war es für zwischendurch gut lesbar.




Molly McAdams hat einen eindringlichen aber auch lockeren Stil, sehr emotional aber teilweise auch etwas schnell.


Man sieht direkt, dass es um eine Dreiecksgeschichte geht, was ich gut finde, weil man weiß, dass dieses Thema auf einen zu kommt. Es ist recht unspektakulär aber passend für das Genre. Die Farbgebung mag ich sehr.

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