Donnerstag, 22. März 2018

[ Rezension ] Never never - Colleen Hoover und Tarryn Fisher


Klappentext:
Charlize, genannt Charlie, und Silas, beste Freunde seit der Kindheit und heimliches Paar gegen den Willen ihrer Familien, wachen auf und erinnern sich an ... nichts. Beider Erinnerungen sind wie weggewischt. Was steckt dahinter? Oder besser: wer? Beim Versuch herauszufinden, wer sie sind und was passiert ist, kommen sie einer Familienfehde auf die Spur, in die sich ihre Eltern verwickelt hatten und die sie und ihre Liebe auseinandergetrieben hatte. Doch was hat das mit ihrem gemeinsamen Gedächtnisverlust zu tun? Und dann geschieht es erneut: Genau 48 Stunden nach dem ersten Mal erwacht Silas ohne Erinnerung an all das, was zuvor war. Und ohne Charlie – denn die ist wie vom Erdboden verschwunden.


Da meine Angst in irgendeiner Form zu spoilern zu groß ist bekommt ihr den offiziellen Klappentext.






Es ist doch erstaunlich, dass man sofort merkt, dass es kein reiner ''Hoover'' ist.
Ganz viel von ihr steckt da mit drin, aber es muss andere Einflüsse, Tarryn's Einflüsse gegeben haben, denn wer es gelesen hat merkt schnell, dass es anders ist.

Es ist gut, sehr gut. Mir hat die Idee total gefallen und ich fand es wahnsinnig spannend eine Geschichte auf so eine Weise zu erleben.
Man gewinnt hier wahnsinnig viele Eindrücke und das gemeinsam mit Charlie und Silas.
Diese Reise macht der Leser mit ihnen zusammen und dieser Umstand vermittelte mir eine große Nähe zu den Charakteren und der Handlung, die etwas abstrus ist. 
Als ''Hoover'' hätte ich das Buch womöglich nicht erkannt, denn ich fand recht wenig nach und nach von ihrer sonst reichen Kreativität. Viel vpn ihren Emotionen, ja.
Das war überhaut nicht schlimm, es war eine tolle neue Erfahrung aber hat mich dennoch etwas in die Irre geführt.
Die beiden zusammen harmonieren sehr gut, genau wie Silas und Charlie, aber mein
Hindernis war zu wissen, dass ''Colleen Hoover'' vorne drauf steht. Es ist schwer zu erklären, denn obwohl ich dieses Buch sehr mochte und als toll, spannend und besonders empfunden habe, habe ich permanent auf Colleen gewartet, auf das was sie sonst in Büchern macht, auf den Zauber, der jedem neuen Buch von ihr innewohnt, den Zauber, den nur sie selbst kennt und kann.
Wenn ich ''Never Never'' unter einem Pseudonym gelesen hätte wäre es mir vielleicht anders ergangen, denn so hatte ich einfach gewisse Erwartungen, die nicht erfüllt wurden.
Wer noch nie etwas von ihr gelesen hat sollte dann vielleicht mit ''Never never'' anfangen.




Versteht mich hier nicht falsch, ich habe dieses Buch wirklich gerne gelesen und es hatte große Besonderheiten, viel Charme und Witz und tolle Charaktere und auch die Story fand ich gut, wenn auch etwas an den Haaren herbeigezogen, so unüblich für Frau Hoover, es war halt schlichtweg nicht nur Colleen Hoover sondern auch Tarryn Fisher. Wenn ich es als das betrachte, mit diesem mystischen Touch, dem was ich nicht erklären kann und was sich am Ende für mich auch nicht abgeschlossen und aufgeklärt angefühlt hat würde ich sagen, dass ist der große Teil von Tarryn der da rein geflossen ist und dann ist es okay. Dann ist es ein tolles Buch. So oder so ist es das, als alleiniger Hoover wäre es  mir jedoch etwas zu schwach aber für etwas neues, was diese beiden Autorinnen ausprobiert haben finde ich es sehr gelungen.

Somit ist meine Meinung zwar etwas zwiespältig und ich befinde mich gedanklich nach wie vor in diesem Zwiespalt, doch letztlich muss ich sagen, ich mochte es. Es gab Punkte, die nicht ganz rund waren, in meinen Augen. 

Ich war ausgleichend für die Kritikpunkte aber sehr verliebt in Silas, denn dieser ist so fantastisch gelungen. Er war so wunderbar die ganze Zeit und ich konnte mich sofort in ihn hineinversetzen und ihn  lieben.


Wie die Geschichte geschrieben ist gefiel mir sehr, ich bin nur so durch die Seiten geflogen, weil es sehr einfach zu verstehen war und sehr einfach der Handlung (außer in ein paar Punkten, die mich verwirrt haben) zu folgen. Es war nicht typisch CoHo aber es war eine sehr neue, interessante Mischung.

Das Cover ist schön, pink und sticht ins Auge. Ich finde durch die sich den Rücken zudrehenden Menschen passt das auch recht gut zu eigentlichen Story. Gefällt mir persönlich gut.



[Vielen Dank an den Dtv-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares]

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