Mittwoch, 14. März 2018

[Rezension] Medusas Fluch - Emily Thomsen

Medusa wurde von ihrer eigenen Mutter Gaia verflucht und musste kurz danach mit ansehen, wie ihre große Liebe starb. Ohne, dass sie etwas dagegen tun konnte.
Der Fluch besagt: Jeder Mann, der sie im gleichen Maß liebt wie sie ihn, erstarrt zu Stein.
Sie flieht ohne ihre Fähigkeiten in die Welt der Menschen.Dort lebt sie Jahrhunderte in Einsamkeit. Bis sie auf Jendrik trifft, den ein Geheimnis umgibt.
Und ihr Fluch erwacht von Neuem.




Als ich angefangen habe ''Medusas Fluch'' zu lesen war ich sehr gespannt, was hinter dieser Geschichte wohl steckt. Medusa ist eine sehr spannende Figur in der griechischen Mythologie, von der ich persönlich bisher nur die 'böse Rolle' kenne. Umso dringender wollte ich eine andere Geschichte über sie lesen.

Es beginnt sofort, man ist mitten im Geschehen. Zuerst dachte ich, dass es durch die recht wenigen Seiten etwas schwierig werden könnte dem ganzen zu folgen, aber dadurch, dass man Einblicke in Medusas Leben damals und ihr heutiges Leben als Marie bekommt wird es einem einfach gemacht das ganze zu verstehen. Und auch wenn es nicht ganz 200 Seiten sind muss ich sagen, dass ich trotzdem sehr viel der Geschichte in mich aufnehmen konnte.

Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass das ganze mehr Details gehabt hätte, ein bisschen mehr Tiefe, mehr Erklärungen. Denn ich mochte es total, wie Emily die Geschichte von Medusa erzählt hat, zu was sie sie gemacht hat. Diese Idee von Medusa, die sonst böse dargestellt wurde finde ich nach wie vor wahnsinnig faszinierend.



Für 200 Seiten bin ich aber dennoch zufrieden mit dem, was passiert ist. Es hat mich vielleicht nicht komplett umgehauen, aber es gefiel mir sehr sehr gut. Es war eine solide, spannende Geschichte, die mit dem ein oder anderem Geheimnis aufwarten konnte, mich überraschen und auch stellenweise begeistern konnte.

Medusa und Marie, die ja eigentlich ein und die selbe Person sind kamen mir doch sehr verschieden vor, sehr unterschiedlich von ihren Handlungen und Gedankengängen her und das finde ich wirklich toll, denn es zeigte die Veränderung deutlich, die Medusa durchgemacht hat oder durchmachen musste. Letztlich gewann sie, Marie, wieder mehr Stärke, wie sie sie damals als Medusa besessen hatte. Das ist echt gut gelungen, es hat mich überzeugt und ich fand es authentisch.

 Vielleicht ist die Geschichte nicht perfekt, aber sie ist schön, spannend und hat etwas besonderes. Eine toll umgesetzte Idee, von der ich gerne viel mehr lesen würde. Gerne möchte ich erfahren, wie sich das Ganze noch entwickelt, was aus Marie, Jendrik und auch aus Tessa noch wird.

Alles in allem kann ich sagen, dass ich es sehr gemocht habe. Mir sind sogar an ein paar Stellen dann doch die Tränen gekommen. Es gab da diese besonderen Momente, die sehr berührend waren.

Emily, bitte mehr davon.



Emily hätte meiner Meinung nach an einigen Stellen mehr ins Detail gehen können, mehr verraten können. Dennoch konnte ich angenehm ruhig dieses Buch lesen, denn sie schreibt sehr einfach und einnehmend, sodass man gut abtauchen kann.

Geht mehr als Liebe? Ich finde es wunder, wunderschön. Es hat mich direkt verzaubert, wenn ich es ansehe möchte ich es streicheln.


[Vielen Dank an das Team vom Drachenmond Verlag für diese tolle Überraschung]

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