Freitag, 23. August 2019

[Rezension] Eve of Man - Giovanna und Tom Fletcher



Sie ist die letzte Frau. Das Schicksal der Menschheit liegt in ihren Händen: EVE
Sie ist die Antwort auf alle Gebete der Welt, die Hoffnung auf den Fortbestand der Menschheit: Nach einem halben Jahrhundert wird endlich wieder ein Mädchen geboren - Eve. Isoliert von der Außenwelt wächst sie in einem goldenen Käfig auf. Jetzt, mit 16 Jahren, soll sie aus drei Kandidaten ihren Partner wählen. Eve war sich ihrer Verantwortung immer bewusst und hat widerspruchlos die schwere Bürde für den Fortbestand der Menschheit getragen. Doch nun trifft sie Bram, und die Zweifel an der Aufrichtigkeit der Motive ihrer »Beschützer« wachsen. Eve will die Wahrheit wissen, über die Welt, über ihre Familie, über die Liebe, die sie für Bram fühlt. Sie will Kontrolle über ihr Leben, sie will Freiheit. Doch darf sie für ihr privates Glück die Zukunft der Menschheit aufs Spiel setzen?
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Verlag: Dtv | Preis: 18,95€ | Seiten: 448 | Erschienen: 23.8.19

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Schon der Klappentext klingt so außergewöhnlich und gut. Und ich war so neugierig was dahinter steckt. Der Einstieg fiel mir wirklich leicht, denn ich habe gleich so eine Verbindung gehabt, zur Figur Eve aber auch generell. Der Stil hat mich sofort angesprochen und ich habe jedes Detail in mich aufgesogen. Vom ersten Wort an war ich fasziniert. Und obwohl der Anfang seine Längen hat habe ich diese gar nicht so empfunden, denn ich wollte immer mehr, mehr., mehr erfahren. Wollte mehr von Eve, mehr von Holly, mehr von Bram, mehr von der Welt um Eve herum und allem anderen wissen. Ich war also ziemlich erstaunt als ich schon ganz plötzlich bei der Hälfte des Buches angekommen war.


Eve hat mich erst mal eine Weile lang aufgeregt, ich dachte, dass sie ziemlich naiv ist, diesen ganzen Blödsinn zu glauben, ich lag falsch. sie war eigentlich nur sehr selbstlos, weil ihr ziemlich klar war, was mit ihr passieren würde und dann ging ihre Verwandlung sehr schnell und ich habe es genossen ihren Befreiungsschlag mit zu erleben. 

Bram hingegen war anders. Freier. Ungezwungener und trotzdem auch nur ein Gefangener und doch war er so viel mehr. Für mich war er der Ritter auf dem weißen Ross nur kompromissloser, ruppiger und trotzdem so freundlich. Ich kann es gar nicht anders als genau so ausdrücken. ich mochte ihn total gerne, für mich war er ein richtiger Held, den ich feier und vergöttern konnte.

Im Buch kann man auch sehr erschreckende Ding feststellen. Z.B. wie die Erde verpestet wird, damit ein kleiner Teil der Menschen es warm, sauber und nett hat. Das ist extrem, noch. Aber die Teile davon, die der Realität grauenhaft nah kommen, die sind es die zum nachdenken anregen und der Geschichte etwas düsteres und echtes geben. Und auch was die Forschung angeht gab es schauderhafte Szenen, die ich mir aber als Zukunftsszenario total gut vorstellen könnte.

Die Idee von ''Eve of Man'' finde ich grandios. Und alles was dahinter steckt, wofür es steht hat mich vollkommen abgeholt, mich vereinnahmt und mich ganz tief ins Geschehen gezogen. 

Ich bin unendlich gespannt, was sich Giovanna und Tom Fletcher für den zweiten Band ausgedachte haben. In meinem Kopf habe ich schon dutzende von Ideen dazu. In einer davon geht es um Silva und Dr. Wells. Das sind die zwei Personen in der Story, die euch das Fürchten lehren, denn sie haben irre Charakterzüge und ihre Gier nach Macht ist triefend. 

Ein spannender Auftakt voller Überraschungen und Momenten, die schockierten und dennoch süchtig machten. 


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[Vielen Dank an den Dtv Verlag für das Buch im Austausch gegen meine ehrliche Meinung]

1 Kommentar:

  1. Liebe Nessi,

    eine tolle Rezension! Mich konnte das Buch auch absolut begeistern. Am faszinierendsten fand ich wohl, in welch moralisches Dilemma mich dieses Buch gestürzt hat. Die Frage, ob das Leben eines Menschen nun weniger wichtig und weniger wertvoll ist, als der Erhalt einer gesamten Rasse war ständig präsent. Natürlich ist es wichtig, die menschliche Rasse zu erhalten, doch gibt ihnen das gleich einen Freischein dafür, Eve zu behandeln wie ein Stück Vieh? ... Ich habe noch jetzt irgendwie Gänsehaut, wenn ich daran denke.

    Ich habe schon ewig keine Dystopie mehr gelesen, aber dieses Buch hat mich wirklich von Anfang bis Ende begeistert und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

    Liebste Grüße
    Ivy

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