Samstag, 9. März 2019

[Rezension] Das Mondgeheimnis - Stefan Fischer





Alena ist eine bildhübsche Studentin, die sich aufgrund eines traumatischen Kindheitserlebnisses der Liebe und dem Leben verschließt. Sie spinnt als Schutz ein Netz aus Lebenslügen um ihre Seele. Doch als sie den Künstler Ondrej kennenlernt, merkt sie, dass sie mehr vom Leben will.
Allerdings ist da nicht nur ihre emotionslose Beziehung mit Vlado, sondern auch die Sache mit ihrer Mutter - und das Mondgeheimnis.

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Verlag: Lerato | Preis: 9,99€ | Seiten: 272 | Erschienen: 11/2006

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Ich habe seit Dezember 2018 versucht dieses Buch zu beenden und ich kann nur sagen, dass ich mich selten so schwer tue. Selten breche ich ein Buch wirklich ab.
Auch an dieser Stelle tut es mir wieder wahnsinnig leid für den Autor und das abgebrochene Buch, nichtsdestotrotz war es einfach nicht meins und ich erzähle euch auch gerne warum.

Die Story an sich könnte eigentlich ganz interessant sein, doch durch all die Personen, die noch ihre anderen seltsamen Pläne verfolgen ohne die Handlung relevant voran zu treiben wirkt das ganze Abstrus. Für mich war kein roter Faden erkennbar.

Die Charaktere konnte ich absolut nicht greifen, ich konnte sie lediglich als recht kalt und teilweise kaum bis gar nicht nachvollziehbar empfinden. Auch wenn ich mir Mühe gab zwischen den Zeilen zu lesen um sie besser zu verstehen gelang es mir nicht.

Alena war für mich nicht sympathisch, sie sollte glaube ich verschlossen und unnahbar wirken? So war es auch, aber die kleinen Lichtblicke, die einem einen kleinen Einblick gewähren um die Person doch ein stück weit zu mögen fehlten mir leider.

Lange habe ich versucht diese Rezension zu schreiben, habe es aufgeschoben um dem Buch wieder und wieder eine Chance zu geben, leider klappte es bei uns einfach nicht.

Gerne hätte ich gewusst, wo das Ganze hinführen soll aber ich konnte mich einfach nicht mit dem Stil, den Figuren und der Handlung anfreunden. 



Sicher ist das meine Meinung und anderen gefällt es vielleicht total gut, mir leider nicht obwohl ich bis jetzt gebraucht habe um es wirklich abzubrechen. Immerhin steckt natürlich auch hier Arbeit eines Menschen drin, der sich etwas dabei gedacht hat, nur leider konnte ich nicht heraus finden, was sich dabei gedacht wurde, was man dem Leser vermitteln wollte.

Es gab einige Stellen bei denen ich mich gefragt habe: ''Warum?'' Das konnte ich nicht heraus finden, vielleicht hätte ich das wenn ich bis zum Ende gelesen hätte, doch ich dachte, wenn ich Dreivirtel des Buches gelesen habe und noch immer keinerlei Punkte finde, an denen ich zumindest dem Storyverlauf weiter folgen möchte ist es besser das Ganze sein zu lassen.

Das bedeutet nicht, das es automatisch ein schlechtes Buch ist, es trifft lediglich nicht meinen Geschmack, vielleicht ja euren.

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