Mittwoch, 15. Januar 2020

[Rezension] Rieslingsommer - Heike Wanner



Verträumte Dörfer, sanfte Hügel, malerische Burgruinen und mittendrin das kleine Weingut der Familie Schwanthaler im Rheingau. Als Luisa mit ihrer Tochter Amelie dorthin zurückkehrt, hofft sie auf einen geruhsamen Neuanfang.
Ein vergeblicher Wunsch, denn um das traditionsreiche Familienunternehmen steht es gar nicht gut. Und auch das Zusammenleben mit der Verwandtschaft gestaltet sich schwieriger als gedacht. Zwischen Luisa, Oma Lisbeth, Mutter Marlies und Schwester Bianca kracht es immer wieder heftig.
Doch dann bringt ein überraschender Fund im Gewölbekeller die Frauen wieder zusammen. Neugierig begeben sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Und erkennen dabei, dass das Wort Familie viel mehr bedeutet als ein gemeinsamer Nachname.

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Verlag: Tinte & Feder | Preis: 9,99€ | Seiten: 298 | Erschienen: 12.11.19

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Einfach mal aus der Comfortzone ausbrechen? Kann ich. Habe ich nämlich bei diesem Buch getan, denn eigentlich ist das Genre ''Frauenroman'' nicht meine erste Wahl und doch muss ich sagen, dass ich es richtig gerne gelesen habe. Es hat mich gut unterhalten und Spaß gemacht diese vier Generationen von Frauen in einem Haushalt zu erleben.

Es dreht sich nicht zu explizit um Wein, was ich gut fand, denn ich bin da weder Kenner noch mag ich selbst Wein besonders, weshalb ich einfach viel gar nicht verstanden hätte. Das heißt allerdings nicht, dass es nicht ausreichend erwähnt wurde immerhin befanden wir uns die meiste Zeit ja auf einem Weingut und darüber gab es auch einige Details. Genauso wie um den Beruf des Winzers. Doch hauptsächlich ging es um die fünf Frauen aus vier Generationen, die dort gemeinsam leben.
Was alles andere als einfach war.

Luisa ist eine taffe Frau, eine eigenständige und als solche lernt man sie auch kennen und schätzen. Von ihr geht eine gewisse Stärke und Sicherheit aus, so dass man sie einfach klasse finden muss.

Ihre Tochter Amelie ist quirlig und direkt und ich mochte ihre kleine zauberhafte Liebesgeschichte, ehrlich gesagt war es einer der Punkte warum mich das Buch überzeugen konnte. Ich brauche einfach um happy zu sein eine Liebesgeschichte.



Dann wären da noch Bianca die verrückte Katzenlady, die trotz allem ein gutes Herz hat. Die ständigen Streitereien mit ihrer Schwester Luisa waren so unendlich kindisch. Warum ich das gut fand? Unterhaltungswert. Es war nicht lächerlich sondern sie haben sich gegenseitig immer weiter hochgeschaukelt und das Niveau ihres Streits sank bis auf den Grund und sie wussten es beide. Ich persönlich fand es urkomisch. Eigentlich stehe ich nicht drauf, wenn ständig gestritten wird aber die beiden hatten ihre Probleme und daran mussten sie arbeiten. 

Mama Marlies war die gute Seele und somit super sympathisch.

Und Oma Lisbeth? Der Knaller! Ich fand sie genial.

Alles in allem gab es hier eine ruhige Geschichte, in der es aber auch viele Baustellen untereinander gab, viele Probleme denen man auf den Grund gehen musste und ein wunderschönes Geheimnis, das am Ende einfach noch mal einen kleinen ''Hach-Moment'' brachte. 

Mir hat ''Rieslingsommer'' richtig gut gefallen weil es einfach mal ein Ausflug in ein ganz anderes Genre war, das mich überraschen und toll unterhalten konnte.

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