Freitag, 12. April 2019

[Rezension] Erinnerungen an uns - Stefanie Mühlsteph







Ob Mechatronik die richtige Entscheidung war? Schon im Vorkurs zweifelt Sophie an ihrer Studienentscheidung. Da taucht ausgerechnet ihre erste große Liebe Kostja auf und wirbelt ihre wohl geordneten Gefühle kräftig durcheinander. Doch der junge Mann, den sie einmal so gut kannte, hat sich verändert und Sophie weiß nicht, wen sie retten soll: Sich selbst vor dem Chaos in ihrem Leben oder Kostja vor der Dunkelheit in seinem Herzen.

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Verlag: Amrûn | Preis: 13,00€ | Seiten: 266 | Erschienen: 15.6.18

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Das Cover ist so schön. Einfach aber schön.

Der Anfang der Buches war ziemlich vielversprechend, die Figuren hatten Tiefgang, die hatten interessante Geschichten zu erzählen und ich war total gespannt, wie sie sich entwickeln würden und wie all das zusammen finden würde.

Leider war es das dann auch so ziemlich. Ich fing an die Figuren zu mögen und tat es dann wieder nicht weil es zu viel gab, was für mich irgendwie nicht passte.
Zum einen hatte Kostja ein Problem und mir nichts dir nichts war es dann erledigt obwohl jeder weiß: ''So einfach ist das nicht'' und zwar nie. Auch hatte Sophie immer alle Hände voll zu tun, mit den anderen, Mia der Messi-Mitbewohnerin mit der sie sich herum ärgern musste, Yema die beste Freundin, die ihr unbedingt helfen wollte, Jarno, der sich nicht von ihr fernhalten konnte und dem großen Bruder von Kostja, Andrej. Dazu kam, dass eine andere Studentin sie nicht dort haben und raus ekeln wollte und eine sie sich dann noch mit einer Intrige befassen musste. Ganz schön viel für so wenig Seiten. Zumindest kam es mir so vor. 



Die Liebesgeschichte, die eigentlich Essentiell gewesen sein sollte war kaum da. Ich konnte nicht nachvollziehen, wie die beiden sich so sehr lieben konnten, weil sie gefühlt gar keine Zeit miteinander verbrachten und da einfach kaum Gefühl bei mir ankam, wenn sie zusammen waren.

Es ist so schade, denn der erste Ansatz war toll und die Autorin hat einen richtig genialen Schreibstil, der eigen aber sehr flüssig und humorvoll ist, was hin und wieder einfach super gut kam. Das humorvolle oder auch das besondere war genau meins. 

Ich hoffe, dass das nächste Buch der Autorin etwas mehr Tiefgang hat. Vor allem bei diesem einen wichtigen Thema über das ich nicht spoilern möchte hätte es in meinen Augen mehr Aufklärung geben müssen. Es hätte nicht im Vordergrund platziert werden müssen aber so schnell und easy abgehakt zu werden kam mir sehr falsch vor und das es danach auch kein Thema mehr war hat mich ziemlich gestört. 

Überzeugen konnte es mich zwar nicht, aber der Schreibstil war wirklich sehr unterhaltsam.

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[Vielen Dank an den Amrûn Verlag für das Buch zur Rezension im Austausch gegen meine ehrliche Meinung]


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