Mittwoch, 20. Dezember 2017

Rezension [Scan] Walter Jury und Sarah Fine

Inhalt:
Tate wird von seinem Vater hart in die Mangel genommen, Kampftraining, Sprachen, Chemie und das sind nur einige der Dinge, die Tate beherrschen muss. Das alles hat er so satt und eines Tages als kleine persönliche Rache an seinem Dad klaut er aus seinem Labor einen Scanner. Nur kurze Zeit später befindet sich Tage mit seiner Freundin Christina auf der Flucht. Sie werden gejagt und ihren Verfolgern ist es egal ob sie sie lebendig oder tot erwischen.


Meinung:
Der Einstieg in das Buch war wirklich leicht und angenehm und hat mich sofort in die Geschichte geworfen. Lange war ich mir nicht sicher ob ich generell solche Geschichten mag, bin dann aber zu dem Schluss gekommen, dass es wohl so sein muss, denn ich musste immer weiter lesen. Die Spannung war so so enorm, dass ich mich in jeder Minute ohne das Buch gefragt habe, wie es wohl weiter gehen wird.

Als ich Tate kennengelernt habe, also so richtig seinen erfahren habe, was er für eine Person ist, war es komplett um mich geschehen. Er ist einfach total wunderbar. Man möchte mit ihm diese Geschichte erleben und hofft einfach die ganze Zeit, dass es für ihn gut ausgehen wird. Er ist unglaublich sympathisch mit seiner offenen manchmal ein bisschen frechen Art.
Ich hätte noch 400 Seiten mehr von ihm lesen können. Er fackelt nicht lange und riskiert etwas und trotzdem hat er einen total liebenswürdigen Charakter und weiß worauf es ankommt und was wirklich zählt. Die Kombination fand ich sehr gelungen. Das ganze hat Tate für mich sehr authentisch gemacht.

Die Grundidee fand ich interessant, etwas verworren aber ich bin guter Dinge, dass sich all das noch entwirren wird, in Band 2 dann. Aber ansonsten war es genau die richtige Mischung aus Scifi, Action und Lovestory. Also wirklich für jeden etwas. 

Christina, Tates Freundin war mir auch total sympathisch und ich konnte total gut mit ihr mitfühlen. Ich habe sie als sehr, sehr stark empfunden aber in einem Maß in dem das total sinnvoll und echt gewirkt hat. 

Die Charaktere, die man sonst noch so im Buch trifft haben alle extrem verschiedene Eigenschaften, denn viele von ihnen haben auch ganz eigne Ideen etwas mit ihrem Wissen oder der Erfindung anzufangen. Man weiß nicht, wer auf wessen Seite steht und  wird öfter mal genau davon überrascht. Man weiß aber am Ende von Band 1 noch längst nicht alles, und hat irgendwie das Bedürfnis sofort mehr zu erfahren. Endlich das ganze erschaffene Konstrukt zu entheddern und heraus zu finden, was passieren wird, wer wird Tate helfen, wer wird ihm Steine in den Weg legen...
All das sind Fragen, die ich mir stelle und auf die ich unbedingt eine Antwort brauche.

Wer also ein Buch braucht in dem es ziemlich explosiv zu geht, wilde Verfolgungsjagden mag und sich nebenbei verlieben möchte, für den ist diese Geschichte genau richtig. Denn die Liebesgeschichte ist zwar ein wichtiger Punkt steht aber nicht völlig zentral, so dass man völlig ungestört alles aus der Geschichte in sich aufnehmen kann.


Cover:
Ich finde obwohl die beiden Covermodel einem jetzt nicht wirklich viel verraten sagt die Farbgebung irgendwie schon aus, dass es Action geben wird. Ich habe mich auch nicht schwer damit getan mir Tate und Christina so vorzustellen.

Schreibstil:
Ich mochte den Stil von Patrick Carman total gerne. Er hat es geschafft gleichermaßen hart und weich zu schreiben und das genau zur richtigen Zeit. Die Actionszenen waren einfach wirklich spannend und aufregend und ich konnte mich da total fallen lassen, was auf jeden Fall an dem Stil liegt, der es einem super einfach macht sich in dieser Geschichte alles bildlich vorzustellen.



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