Samstag, 16. Dezember 2017

Rezension [ Das göttliche Mädchen ] Aimée Carter

Inhalt:
Kate zieht mit ihrer Mutter in den winzigen Ort Eden, weil ihre Mutter ihn sich als Ort zum sterben ausgesucht hat. Kate ist nicht wirklich begeistert und natürlich extrem damit zu kämpfen, dass ihre Mutter todkrank ist aber sie findet einen Freund: James. Und dann ist da auch noch Henry, der zuerst geheimnisvoll ist und sich dann auch noch als Hades den Gott der Unterwelt entpuppt. Er wird ihre Mutter retten, aber dafür muss Kate einiges auf sich nehmen...



Meinung:

Diese Geschichte kam einfach im richtigen Moment. Zu dieser Zeit war sie genau die, die ich unbedingt lesen wollte. Sie war spannend und ich saß pausenlos irgendwo herum um zu lesen. 
Auch hat mit das mystische gefallen, was die ganze Zeit alles umgeben hat. Das Setting war geheimnisvoll und düster und hat mich mit sich gerissen und mich tief in die Geschichte gezogen. 


Kate konnte ich ganz gut greifen. Sie war zwar nicht die emotionalste Protagonisten, aber sie war mir sympathisch. Vielleicht kam sie mir auch nur so vor, weil sie einfach als sehr stark dargestellt wurde. Mir hat da manchmal etwas gefehlt.

Das war aber gar nicht allzu schlimm, denn umso mehr ich die Figuren kennengelernt habe desto weniger hat mich die etwas oberflächlichere Art gestört.
Kate war recht sachlich und ich konnte dem, was sie sagte und tat dadurch total folgen, auch wenn ich das eher nicht mag hat es einfach zu ihr gepasst.


Henry ist mein größter Held geworden. Ich fand seine Art großartig und hab mich ein bisschen in ihn verliebt. Er ist Hades. HADES! Das allein ist schon Grund ihn toll zu finden, aber er hat auch einfach schöne weiche, aber auch kalte harte Seiten, die mir unter die Haut gegangen sind.



Eden Manor war eine Mischung zwischen Garten Eden und dem Wunderland und hat mich stellenweise ganz woanders hin geführt als ich dachte und dann hat es mich manchmal auch kalt erwischt, erschrocken und tief schockiert.



Die Prüfungen habe ich nur unterschwellig wahrgenommen, das waren sie nämlich auch und da hätte ich mir dann doch etwas mehr gewünscht. Zuerst hatte ich ein bestimmtes Bild im Kopf sowas wie ''Kampf auf Leben und Tod'' aber die Prüfungen, die Kate bestehen musste waren ganz anders. Das ist der Punkt der mich am meisten gestört hat, auch wenn mir das Buch als ganzes total gut gefallen hat, denke ich das hier etwas mehr hätte raus geholt werden können.



Als ganzes finde ich die Geschichte aber sehr gelungen, sie konnte mich faszinieren, mit sich reißen und unterhalten und vor allem wird sie es ganz sicher schaffen in meinem Kopf zu bleiben. Sie hat mir Spaß gemacht und etwas in mir ausgelöst und deswegen möchte und kann ich sie auch absolut empfehlen.




Schreibstil:

Aimée hat einen wie ich finde sehr lockeren und leichten Stil, der aber auch an einigen Stellen sehr klinisch und kalt wirken kann. Mich persönlich hat aber gerade das an einigen Stellen total geflasht, weil sie mich dadurch noch mehr schockieren konnte.


Cover:

Das ist ja immer das erste was man von einem Buch sieht und ich war in dieses sofort verliebt. Das Gesamtbild stimmt und die Farben sind Herbstlich aber auch warm und einladend, was mich direkt angesprochen hat.



[ Danke an den Harper Collins Verlag für das Rezensionsexemplar]



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