Montag, 19. Februar 2018

[Rezension] Neighbor dearest - Penelope Ward

Chelsea wurde verlassen und das nicht besonders nett. Sie hat sehr damit zu kämpfen und als wäre das nicht schon genug hat sie auch noch einen super anstrengenden Nachbarn, dessen Hunde dauerbellen. Leider sieht dieser Nachbar auch fantastisch aus und entpuppt sich als mehr, als nur der unfreundliche, gut aussehende Mann, der er anfänglich zu sein schien...





Als erstes fiel mir die Ruhe auf, die dieses Buch verströmt. Obwohl Chelsea eine recht quirlige Person ist und man es ja auch oft mit den Hunden, die alles andere als leise bellen zu tun hat, hat mich das Buch innerlich sehr runter gefahren. Von der Atomosphäre her hat es mich total entspannt.

Stellenweise war es mir aber zu ruhig, die Charaktere kamen mir dann etwas flach und unzugänglich vor und ich konnte mein Herz nicht komplett öffnen. Aber ein SOg war definitiv da und brachte mich dazu weiter zu lesen, immer weiter und es dauerte nicht so lange, da veränderte sich die Geschichte.
Es wurde spannend, stellenweise war es zum Haare raufen, weil es so klar war und dabei so unglaublich fern. Ich habe gelitten, sehr. 
Der Wunsch das diese beiden sich finden war einfach enorm und steigerte sich dadurch, dass Chelsea immer wieder weg gestoßen wurde nur noch mehr.
Die Gründe wieso das nicht nervtötend war werdet ihr erfahren, wenn ihr es lest und die meisten werden es dann bestimmt verstehen, so wie ich es eben plötzlich verstand.
Das war als hätte es Klick in mir gemacht.

Die Personen wurden warm und machten die Geschichte besonders, Nah und schön aber sie war auch voller Schmerz und ich habe geweint, öfter als einmal.

Ich fand grundsätzlich, dass Penelope Ward eine tolle Basis zwischen Chelsea und Damien geschaffen hat, eine, die ich nachvollziehen konnte, die mich amüsiert hat und mein Herz hüpfen lassen hat.

Und dann war da ja noch Doppel D. Hach. 
Einfach Hach. 
Das gehörte für mich zur großen Besonderheit in diesem Buch und ich fand es zuckersüß, es hat so viel Liebe in die Story gebracht und wurde so herzergreifend umgesetzt, ich wollte sie so gerne adoptieren.

Es gibt kleine Kritikpunkte, ja aber alles in allem finde ich die Geschichte wirklich wirklich gelungen.
Sie hat mir etwas gegeben, sogar mehr als nur etwas.
Ich konnte oft schmunzeln und habe die kleinen zärtlichen Sticheleien und das herum albern total genossen. Es machte einfach Spaß und gleichzeitig lag aber auch ein bedeutender Ernst über allem was es letztlich zu einem Chaos der Gefühle gemacht hat.

Mir persönlich gefiel diese Geschichte mehr als der Vorgänger.

Lasst und von Damien sprechen. Denn der verdient auch einige Zeilen.
Wer hätte nicht gerne einen solchen Nachbarn?
Damien hat dafür gesorgt, dass die Geschichte heiß wurde, dass ein sexy Schleier über allem lag und dann war er auch noch er selbst und ich hab mich verliebt.
Dieser Mann ist toll, schlicht und ergreifend toll.





Penelope kann Witz, Charme, Schmerz, Liebe und heiße Szenen zu einer Fahrt auf dem Kettenkarussell verbinden, man möchte einfach sitzen bleiben und die Aussicht genießen, bis sich irgendwann alles dreht vor lauter Gefühlen.

Ich liebe ja die Farbgebung, für mich ist das irgendwie so typisch-untypisch. Verspielt aber gleichzeitig sexy, wie Damien. Also genau richtig.




[ Vielen dank an den Goldmann Verlag/Randomhouse für das Rezensionsexemplar ]

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