Mittwoch, 22. November 2017

Rezension - Constellation - Claudia Gray

Inhalt:
Als Noemis Freundin während einer Übung in ihrem Raumschiff schwer 
verletzt wird sucht sie nach Hilfe.
Diese findet sie bei Abel. doch obwohl er aussieht und sich verhält wie ein Mensch ist er die perfekteste künstliche Intelligenz, die es gibt.
Seine Programmierung würde ihn zwingen sie zu töten, wenn er ihr nicht gleichzeitig durch ein Schlupfloch in ihr gehorchen müsste.
Doch während sie sich auf eine Reise begeben um Noemis Planeten vor der Erde zu retten, wird ihr immer mehr klar, dass Abel nicht nur denkt wie ein Mensch, sondern das er auch wirklich wie einer fühlt...



Meinung:
Constellation ist nicht in der Ich-Perspektive geschrieben sondern wird erzählt. 
Mich hat das Anfangs ziemlich gestört, weil ich keinen guten Lesefluss bekommen habe. 
Auch fiel es mir recht schwer zu Noemi eine Verbindung zu bekommen, da sie mich persönlich gar nicht erreichen konnte. 
Das lag für mich allerdings wirklich nur an der Form wie die Geschichte geschrieben ist.

Wir sind hier auf immer wieder verschiedenen Planeten, weit in der Zukunft, aber auch auf der Erde. 
Das schon Mal war sehr interessant, eine Vision einer Zukunft, die ich mir zwar nicht vorstellen kann, die mich dafür aber umso mehr faszinieren konnte.
Der Weltenentwurf bzw. die Beschreibung der verschiedenen Planeten so wie der ''neuen'' Erde fand ich total interessant, mich hat es gefangen genommen.

An sich finde ich Geschichten, die im All spielen extrem toll, mir gefällt daran, dass es noch so neu ist, denn ich selbst habe in dem Bereich noch nicht sehr viel gelesen.
Deswegen kann ich mich dafür sehr begeistern. Und hier war diese auf jeden Falls groß, denn obwohl das herein finden in das Buch etwas schwer war flogen die Seiten nach einiger Zeit nur so dahin und ich habe mich recht schnell gefragt wo denn die 500 Seiten geblieben sind.

Noemi fand ich etwas abseits, weil ich eben durch die Erzählform nicht ganz an sie heran kam. 
Ihre Entwicklung aber war trotzdem eine schöne und nachvollziehbare, weswegen sie bei mir trotzdem viele Sympathie-punkte bekommen hat.

Und Abel?
Ach ja. Abel. Er war einfach hinreißend. Bei ihm konnte ich mich irgendwie viel leichter fallen lassen, konnte mich direkt auf ihn einlassen und fand ihn wunderbar.
Was die Autorin sich mit ihm überlegt hat ist einfach wirklich großartig und hat mich sehr gerührt.
Ich mag Abel unglaublich gerne.

Und dann hatte ich plötzlich eine Ahnung, das Grauen wuchs, und wuchs, ich konnte es fast nicht mehr aushalten endlich zu wissen ob ich richtig liege...
Tat ich.
Und das hat mich einfach nur extrem schockiert, es war einfach so krass es wirklich so zu lesen und ich habe die Augen aufgerissen und in meinem Kopf war die ganze Zeit: ''OH MEIN GOTT.''

Ich hoffe wirklich sehr, dass es einen weiteren Teil geben wird, weil ich so gerne wissen möchte, wie es mit Noemi, Abel und den anderen und der unglaublich coolen Galaxie weiter geht.
Ich bin jetzt schon gespannt darauf, ob Claudia Gray mich wieder schocken wird.



Schreibstoil:
Ich hatte da etwas Schwierigkeiten dadurch, dass mir ''jemand anderes'' die Geschichte erzählt hat und nicht direkt die Protagonistin. Das ist ein kleiner Punkt, der mich stört ansonsten konnte Frau Gray es mit ihrer unglaublichen Welt und ihrer genialen Schockidee wieder raus reißen.
Sie schreibt mit Detail aber sie setzt ein gutes Maß ein, was einen nicht aus der Bahn wirft, denn das kann ja bei SciFi leicht passieren. Alles in allem schreibt sie toll.


Cover:
Schweigeminute hierfür? 
Ich finde es so, so wunderschön, es hat mich sofort verzaubert und ich würde es mir sogar einrahmen, weil ich es so liebe. 
Es spricht ich bis ins kleinste Detail an.


[Danke Randomhouse für das Buch]

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