Donnerstag, 24. Mai 2018

[Rezension] Infernale Rhapsodie in Schwarz - Sophie Jordan

ACHTUNG BAND 2 ENTHÄLT MÖGLICHERWEISE SPOILER ZU BAND 1

Deswegen packe ich euch nur einen Link zum Klappentext für Band 2 hier hin

Klappentext > Klick









Zuerst war ich noch völlig atemlos, drin in der Story, auf der Flucht.
Mindestens genauso schnell wie Band 1 habe ich dieses hier gelesen und das erste Drittel hat mir total gut gefallen, genau wie ich die Figuren immer noch total mochte und durch die Auszüge aus Gesprächen der Regierung oder Briefe, oder Textnachrichten, von denen man sonst nichts erfahren hätte hat die Geschichte noch mehr gelebt.

Die Ideen mit den Rebellenlagern usw. fand ich toll, sie waren super ausgearbeitet, so blieb für mich in dieser Hinsicht keine Frage offen.
Verwirrt hat mich der Lauf, den die ganze Sache genommen hat und dazu gehören auch die Liebesgeschichten. Denn die waren nicht mehr nachvollziehbar, haben sich auch nicht mehr richtig angefühlt. Ich musste das erst akzeptieren bis es okay war aber um ehrlich zu sein hat das alles umgeworfen in was ich mich so sehr verliebt hatte.

Ich hätte lieber ein offenes Ende gehabt als dieses.
Die Auflösung hat mir leider nicht besonders gefallen, natürlich ist es ein Weg. Es gibt auch relativ friedlich und ohne schlimmes Finale aber genau das hat mir gefehlt um dieses Buch doch noch toll, nicht nur gut zu finden. Ich habe wirklich Angst euch zu viel zu verraten und habe auch das Gefühl, dass ich bereits alles gesagt habe. Das enttäuscht mich, denn normalerweise habe ich immer sehr viel zu sagen. Mir bleibt die Hoffnung in einem anderen Werk wieder die dramatische, Gänsehaut bringende Sophie Jordan zu erleben.
Der Auftakt war phänomenal, der Rest war schwach. Leider.

Ich sage nun nicht mehr, weil es einfach nichts gibt, was ich erzählen kann.
Es war im Vergleich zum ersten Band einfach nichts.
Auch wenn die Ansätze und die Ideen die durchgeschimmert haben so, so genial erschienen. 



Ich habe die dramatische Sophie Jordan vermisst, die die es bis auf die Spitze treibt bevor sie den Leser ins Bodenlose stürzt. Hier sickerte davon nur mal kurz etwas durch ansonsten blieb sie versteckt.





Gefällt mir beinahe am besten am ganzen Buch, denn wenn ich es bloß ansehe, dann ist alles okay.
Ich mag das Rot, finde es passend und vor allem mal anders als andere Cover. 



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